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Wie geht das? Alsterdampfer nach der Winterkur (AT)

Die Hamburger Alsterdampfer gehören untrennbar zum Erscheinungsbild der Hansestadt. Seit über 100 Jahren kreuzt die weiße Flotte über Binnen- und Alsterkanäle bis in den Stadtpark hinein. Viele Jahrzehnte fuhren die Alsterschiffe im Linienverkehr, bis dieser schließlich 1983 eingestellt wurde. Doch bis heute gibt es neben weiteren Themen-Törns die Alsterkreuzfahrt, die noch immer die Haltestellen rund um die Außenalster anläuft. 400.000 Fahrgäste fuhren in 2018 auf den Alsterdampfern durch die Stadt.
Jeden Tag sind die Schiffe unterwegs, liegen das ganze Jahr im Wasser und bieten viel Angriffsfläche für Rost und Blechschäden. Kein Wunder, dass sie zum Saisonschluss Ende Oktober dringend gewartet und repariert werden müssen.
Das geschieht auf der Alsterwerft an der Jarre-Straße. Dort werden die Schiffe auf der kleinen Slip-Anlage aufs Trockene geholt, repariert und schließlich frisch gemalt. Waschen, legen, föhnen – so heißt das hier im Werft-Jargon. Größere Schiffbauarbeiten gibt es an der „Seebek“. Das Schiff bekommt neue Tanks. Dafür muss der Unterboden aufgeschnitten werden, um so die alten Behälter raus zu holen und die neuen einzubauen. Viel Arbeit für die Alster-Touristik – auch im Winter!

„Wie geht das?“ begleitet die Alsterdampfer durch ihre Winterkur.

Veit Bentlage Reiner Bauer Jochen Müller Nina Steinert Birgit Schanzen, NDR 22.05.2019, 18:15 Uhr, NDR
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