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NaturNah: Apfel-Retter Eckart Brandt (AT)

in Produktion / NDR

Apfel-Retter Eckart Brandt spricht Klartext: „Monokulturen sind Scheiße! Selbst wenn sie Bio sind, gehören sie nicht in die Natur. Monokulturen müssen weg.“ Der weit über das Alte Land hinaus bekannte Apfelsorten-Hüter will nicht länger Monokulturen hinnehmen, nicht einmal seine eigenen Anpflanzungen mit inzwischen 800 verschiedenen historischen Apfelsorten. Darum baut der 68-jährige Niedersachse seinen Boomgarden Park südlich von Stade nach den Regeln der Permakultur um. Gemeinsam mit seiner Frau Judith soll der Park nun aufgelockert, Sträucher und Beerenobst gesetzt, der Boden für Wildbienen-Völker aufbereitet werden und außerdem und ganz neu, sollen schon bald Hühner in den Park einziehen. In diesem Sommer will er entscheiden, welche Hühnerrasse zwischen seinen Obstbäumen herumlaufen soll: das englische Dorking Huhn oder der Bauern-Gockel aus Wursten oder gar das wunderschöne Vorwerk-Huhn. Welche Rasse es auch wird, Brandt erwartet zwischen 120 bis 180 Eier täglich. Untergebracht wird das Federvieh in einem mobilen Hühnerstall auf dem Parkgelände. „Tiere und Pflanzen gehören nun mal zusammen“, da ist er sich sicher.
Um all diese Arbeiten auch auf die Reihe zu kriegen, hat Eckart Brandt entschieden, in seinem knapp vier Hektar großen Park zu wohnen. Im vergangenen Jahr hat er eine Baugenehmigung für ein Holzhaus auf dem Parkgelände beantragt und nun will er alles und alle in Bewegung setzen, damit noch im Sommer das Fundament gegossen und das Holzhaus gebaut werden kann.

Eckart Brandt hat NaturNah eingeladen, dabei zu sein und wird uns sein neues Konzept und seine neuen Aktivitäten vorstellen.

Julia Schwenn Jochen C. Müller Merle Ziehe Ron P. Glavas Nina Steinert Birgit Schanzen, NDR n.n.
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