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Der Grenzer und das Mädchen

Jahr 2005
Darsteller Axel Prahl, Margarita Breitkreiz u.a.
Drehbuch/Regie Hartmut Schoen
Produzentin Dagmar Rosenbauer
Redaktion Michael André
Sender WDR

Der Grenzer und das Mädchen

Hans-Peter Müller, Beamter des deutschen Bundesgrenzschutzes, wird zur Sonderverwendung an die ukrainisch-polnische Grenze versetzt, wo er dortige Beamte wegen der neuen EU-Grenzen auf Westformat trimmen soll. Er trifft auf Lippa, die junge ukrainische Schleuserin. Eine Freundschaft entsteht. Sie möchte weg aus dem kleinen verwahrlosten Dorf, das im Grenzland liegt, in dem sie mit ihrem Bruder Rocki lebt und in dem rivalisierende Schleuserbanden sich bis aufs Messer bekriegen. Und auch Müller will etwas, er will nicht mehr einsam sein, jemanden haben, mit dem er manchmal reden kann, besonders nachdem sich seine Ehefrau endgültig von ihm trennt. So hat er noch nie gelebt, seine Welt, brav und ausgeplant bisher, kommt durcheinander, wird ungeahnt bereichert. Er ist noch einmal jung, verliebt sich schließlich, riskiert Schande und Elend im Tausch gegen spröde Zuneigung. Ordnung und Chaos, Reichtum und Armut, Ost und West prallen aufeinander. Und trennen die beiden am Ende.

Der Grenzer und das Mädchen - Backstage

Drehbuch:

Hartmut Schoen

Regie:

Hartmut Schoen

Casting:

Simone Bär

Kamera:

Gero Steffen

Architekt/Ausstattung:

Monika Sajko

Kostüme:

Dorothea Roqueplo

Schnitt:

Vessela Martschewski

Produktionsleitung:

Dirk Ehmen

Herstellungsleitung:

Dirk Hermes

Redaktion:

Michael André, WDR

Produzentin:

Dagmar Rosenbauer

Drehbeginn:

04.10.2004

Drehort:

Berlin und Polen

Auftraggeber:

WDR

Sendetermin:

27. April 2005

Besetzung:

Axel Prahl, Margarita Breitkreiz, Ivan Shvedoff, Matthias Koeberlin, Birge Schade, Barbara Morawiecz, Teresa Dzielska


Bei dem traditionsreichen französischen Fernsehfestival "Recontre Internationales de Television de Reims" erhielt Hartmut Schoens Osterweiterungsgeschichte gleich zwei Preise, Axel Prahl wurde als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet, Hartmut Schoen für das beste Drehbuch.

2005 ausgezeichnet mit dem europäischen ARD-Medienpreis CIVIS für Integration und kulturelle Vielfalt.

2006 nominiert für den Grimme Preis in der Kategorie: Fersehspiel / TV-Movie.

2006 nominiert in der Sektion Drama auf dem 19. Internationalen Festival FIPA in Biarritz.