Produktionen

Schliemanns Erben
Die Schwarzen Pharaonen

ZDF

Eine Reihe von Gisela Graichen

Ruinen, Sand, Scherben, Knochenteile, vielleicht mal ein Stück Gold… Bis vor kurzem haben sich viele Leute unter Archäologie eine zeitraubend langweilige Buddelei vorgestellt. Tatsächlich ermöglichen sie aber einen faszinierenden Blick in unsere Vergangenheit und untergegangene Kulturen. Das ist einem Millionenpublikum spätestens mit den von der Bestsellerautorin Gisela Graichen unternommenen archäologischen Fenrsehexpeditionen „Schliemanns Erben“ bekannt geworden. „Schliemanns Erben“ ist eines der erfolgreichsten Prime-Time-Programme im ZDF und ein Glanzstück einer Fernsehkultur, die auch schon untergegangen schien.

Die Schwarzen Pharaonen

Schon der griechische Historiker Herodot beschrieb es als ein Reich voller Wunder. Eines, das so sehr von Reichtum gesegnet ist, das sogar Sklaven goldenen Fesselschmuck tragen konnten: Das kuschitische Reich von Meroe (700 v. Chr. bis 350 n. Chr.), im heutigen Sudan gelegen, hat seit jeher Historiker und Archäologen beschäftigt und fasziniert. So auch die Autorin Gisela Graichen und das Team der TV-Expedition „Schliemanns Erben“.
In Musawwarat es-Sufra, nördlich der sudanesischen Hauptstadt Khartoum, legen die Archäologen ein Pilgerzentrum frei und entdecken das zentrale Heiligtum der Kuschiten. In Naga, einer Stadt in der Steppe und einstige Residenz der Schwarzen Pharaonen, werden Fragmente gewaltiger Bau-werke aus dieser versunkenen Hochkultur endlich wieder zu Tage befördert.

Höhepunkt der Expedition ist die Erforschung des gewaltigen Pyramidenfeldes von Meroe. Es ist das größte der Erde und steckt noch immer voller Geheimnisse. Die Schwarzen Pharaonen und Pharaoninnen schufen eine Kultur, die mit der ägyptischen durchaus auf eine Stufe zu stellen ist: Prachtvolle Kunstwerke, feinster Schmuck und eine Baukunst, die noch heute selbst Ingenieure und Architekten in Erstaunen versetzt und Rätsel aufgibt.

 

Gisela Graichen, Peter Prestel Maren Witte Steffen Böttrich Susanne Strobel Dr. Gudrun Ziegler 09.01.2000 um 19:30 Uhr
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