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Schliemanns Erben
Die Schatzinsel der Wikinger

ZDF

Eine Reihe von Gisela Graichen

Ruinen, Sand, Scherben, Knochenteile, vielleicht mal ein Stück Gold… Bis vor kurzem haben sich viele Leute unter Archäologie eine zeitraubend langweilige Buddelei vorgestellt. Tatsächlich ermöglichen sie aber einen faszinierenden Blick in unsere Vergangenheit und untergegangene Kulturen. Das ist einem Millionenpublikum spätestens mit den von der Bestsellerautorin Gisela Graichen unternommenen archäologischen Fenrsehexpeditionen „Schliemanns Erben“ bekannt geworden. „Schliemanns Erben“ ist eines der erfolgreichsten Prime-Time-Programme im ZDF und ein Glanzstück einer Fernsehkultur, die auch schon untergegangen schien.

Die Schatzinsel der Wikinger

1983 fand der Besitzer von Spillings, einem Hof im Osten der Insel Gotland, den größten, jemals gehobenen Wikingerschatz der Welt mit insgesamt 55 Kilogramm Silber. Die Spurensuche der Archäologen und „Schliemanns Erben“ richtet sich nach Osten. Denn: Viele Funde auf Gotland stammen aus den Weiten Russlands.

Der legendäre „Weg von den Warägern zu den Griechen“ führte von der Ostsee über die Flüsse Russlands zum reichen, goldenen Byzanz. An den Ufern von Wolchow, Dnjepr und Wolga fanden die Archäologen Runen auf Schwertern und Trinkhörnern, unübersehbare Spuren von Thor und Odin.

„Schliemanns Erben“ folgen der Warägerroute über Nowgorod und Tschernigow ins einst so glänzende Kiew. Auch dort gibt es Funde, die von der Existenz der Wikinger zeugen. Als kluge Händler und tapfere Krieger überwanden sie sogar die Stromschnellen des Dnjepr. Mit Silber beladen kehrten sie heim, aber manche blieben – als Mitbegründer eines neuen Reiches.

 

Gisela Graichen Gisela Graichen Peter Prestel Steffen Böttrich, Maximilian Schecker, Resa Asarschahab Susanne Strobel Jean-Christoph Caron Sven Heiligenstein Eva-Maria Imlau Jörg Kunkel Dr. Gudrun Ziegler, ZDF Ulrich Lenze, Cinecentrum 18. Januar 2004, 19.30 Uhr
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