Produktionen

Schliemanns Erben
Die Goldstraße der Inka

ZDF

Eine Reihe von Gisela Graichen

Ruinen, Sand, Scherben, Knochenteile, vielleicht mal ein Stück Gold… Bis vor kurzem haben sich viele Leute unter Archäologie eine zeitraubend langweilige Buddelei vorgestellt. Tatsächlich ermöglichen sie aber einen faszinierenden Blick in unsere Vergangenheit und untergegangene Kulturen. Das ist einem Millionenpublikum spätestens mit den von der Bestsellerautorin Gisela Graichen unternommenen archäologischen Fenrsehexpeditionen „Schliemanns Erben“ bekannt geworden. „Schliemanns Erben“ ist eines der erfolgreichsten Prime-Time-Programme im ZDF und ein Glanzstück einer Fernsehkultur, die auch schon untergegangen schien.

Die Goldstraße der Inka

Die Inka herrschten an der Pazifikküste und im Hochland der Anden. Ihr Reich war um 1500 das größte seiner Zeit. Bis heute unbekannt ist die Ausdehnung des Inka-Reiches nach Osten. Welche Beziehungen hatten die Inka zu den angeblich so wilden Amazonasvölkern? Bisher bekannte Karten der Inka-Straßen brechen an diesem Punkte ab. Begann dort Niemandsland, unerforschtes Gebiet? Wo verliefen die Grenzen des Inka-Reiches? Die Inka besaßen ein 40 000 Kilometer langes Straßensystem, das weltweit einmalig war. Sie kannten weder Rad noch Schrift, ihre Botschaften wurden durch Stafettenläufer übermittelt. Verschlüsselt wurden die Nachrichten in einem Knoten-Code, doch die Kunst, sie zu lesen ist ausgestorben. Archäologen gelang es bisher nicht, die Bedeutung der Knotenkombinationen zu enträtseln.

Finnische, amerikanische und deutsche Archäologen suchen zusammen mit „Schliemanns Erben“ den Verlauf des Inka-Limes. Fest steht: Archäologen fanden 400 Kilometer östlich der bisher bekannten Grenze des Reiches Beweise für eine Goldstraße der Inka. Das Imperium war also viel größer als bisher angenommen.

 

Gisela Graichen Michael Tauchert Klaus Medrow, Jan Prillwitz, Maximilian Schecker Jens Warnecke Jean-Christoph Caron Moritz Widmann Eva-Maria Imlau Jörg Kunkel Dr. Gudrun Ziegler, ZDF Ulrich Lenze, Cinecentrum 11. Januar 2004, 19.30 Uhr
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