Produktionen

Schliemanns Erben
Der Schatz Alexander des Großen

ZDF

Eine Reihe von Gisela Graichen

Ruinen, Sand, Scherben, Knochenteile, vielleicht mal ein Stück Gold… Bis vor kurzem haben sich viele Leute unter Archäologie eine zeitraubend langweilige Buddelei vorgestellt. Tatsächlich ermöglichen sie aber einen faszinierenden Blick in unsere Vergangenheit und untergegangene Kulturen. Das ist einem Millionenpublikum spätestens mit den von der Bestsellerautorin Gisela Graichen unternommenen archäologischen Fenrsehexpeditionen „Schliemanns Erben“ bekannt geworden. „Schliemanns Erben“ ist eines der erfolgreichsten Prime-Time-Programme im ZDF und ein Glanzstück einer Fernsehkultur, die auch schon untergegangen schien.

Der Schatz Alexander des Großen

Als Alexander der Große 323 vor Christus 32-jährig starb, hinterließ er ein in nur zwölf Jahren geschaffenes Imperium und unermessliche Schätze. Erbstreitigkeiten und Kämpfe prägten die nächsten Jahrhunderte. Seine Feldherren – die Diadochen – teilten sich die Beute. Die antiken Geschichtsschreiber Diodor und Strabon berichten von einer geheimnisvollen versteckten Bergfestung „Kyinda“, die irgendwo in Kilikien den Kriegsschatz des Diadochen Seleukus behüten soll. Eine Legende? Bis heute ist der Ort unentdeckt, vom Schatz fehlt jede Spur. Wir begleiten das „Schliemanns-Erben“-Team in die Türkei zu diesen Kilikien, wo auf dem fast 2000 Meter hohen Berg Karasis die Ruinen einer gewaltigen Festungsanlage mit bis zu 15 Meter hohen Mauern und Türmen entdeckt wurde.

 

Michael Tauchert und Gisela Graichen Steffen Böttrich Max Schecker, Resa Asarschahab Susanne Strobel Eva-Maria Imlau Moritz Widmann, Tevfik Ekiz, Hasan Erdogan Jörg Kunkel Dr. Gudrun Ziegler, ZDF Ulrich Lenze, Cinecentrum 5. März 2006, 19.30 Uhr
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