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Schliemanns Erben

Jahr 2007
Drehbuch Gisela Graichen, Klaus Kastenholz
Regie Klaus Kastenholz
Produzent Ulrich Lenze
Redaktion Daniel Manthey u.a.
Sender ZDF

Schliemanns Erben

Eine Reihe von Gisela Graichen

Ruinen, Sand, Scherben, Knochenteile, vielleicht mal ein Stück Gold... Bis vor kurzem haben sich viele Leute unter Archäologie eine zeitraubend langweilige Buddelei vorgestellt. Tatsächlich ermöglichen sie aber einen faszinierenden Blick in unsere Vergangenheit und untergegangene Kulturen. Das ist einem Millionenpublikum spätestens mit den von der Bestsellerautorin Gisela Graichen unternommenen archäologischen Fenrsehexpeditionen "Schliemanns Erben" bekannt geworden. "Schliemanns Erben" ist eines der erfolgreichsten Prime-Time-Programme im ZDF und ein Glanzstück einer Fernsehkultur, die auch schon untergegangen schien.

Flucht aus Babylon
Das Deutsche Archäologische Institut forscht in der Wüste Saudi Arabiens: Die Oase Tayma birgt die Zeugnisse einer sehr bewegten Geschichte, Schliemanns Erben sind bei ihrer Entdeckung dabei.

Backstage - Flucht aus Babylon

Buch:

Gisela Graichen, Klaus Kastenholz

Regie:

Klaus Kastenholz

Kamera:

Steffen Böttrich

Ton:

Maximilian Schecker, Resa Asarschahab

Produktionsleitung:

Jörg Kunkel

Herstellungsleitung:

Andreas Knoblauch

Produzent:

Ulrich Lenze

Redaktion:

Daniel Manthey, ZDF

Drehort:

Saudi Arabien, Berlin

Dreh:

März-April 2007, Oktober 2007

Auftraggeber:

ZDF


Das geheime Grab der Wüstenkönige
Über 100 Jahre beherrschte das legendäre Wüstenvolk das Herz der Sahara. Antike Schriftsteller berichten von einer mächtigen Hauptstadt, von gewaltigen Festungen und von exotischen Tieren für die Arenen des römischen Imperiums. Schliemanns –Erben begleitet die Forscherteams in Libyen bei ihrer Arbeit in der Wüste, wo sie überall auf die Spuren des versunkenen Königreichs stoßen. Sie versuchen eine Antwort auf die Frage zu geben wohin das Wüstenvolk verschwunden ist, oder ob die Nachfahren der Garamanten noch leben.

Backstage - Das geheime Grab der Wüstenkönige

ein Film von Dirk Laabs und Gisela Graichen

Kamera:

Steffen Böttrich

Kamera-Assistent:

Nicolai Kubicek, Resa Asarschahab

Schnitt:

Kai Zwede

Produktionsassistenz:

Eva-Maria Imlau

Aufnahmeleitung:

Sven Heiligenschein, Awad Elkish

Produktionsleitung:

Jörg Kunkel

Redaktion:

Dr. Gudrun Ziegler, ZDF

Produzent:

Ulrich Lenze, Cinecentrum

Sendung:

26. März 2006, 19.30 Uhr

Eine Cinecentrum-Produktion im Auftrag des ZDF 2006


Der Todesritt der Kosaken
Kosaken, die wilden Reiter des Ostens sind seit ihrem ersten Auftauchen im 15. Jahrhundert von einem Mythos umgeben. Ihre Geschichte ist reich an unseligen Koalitionen, vernichtenden Niederlagen, Flucht, Vertreibung und Verbannung. Die „Schliemanns-Erben“-Expedition führt an die Brennpunkte der Kosakengeschichte in die Ukraine, in Russland und in die Osttiroler Alpen und verfolgt die neuesten Ausgrabungen, die nach Jahrzehnten des Schweigens, die Wahrheit hinter dem Mythos suchen.

Backstage - Der Todesritt der Kosaken

ein Film von Peter Prestel und Gisela Graichen

Kamera:

Steffen Böttrich

Kamera-Assistent:

Max Schecker, Resa Asarschahab

Schnitt:

Susanne Strobel

Produktionsassistenz:

Eva-Maria Imlau

Aufnahmeleitung:

Sven Heiligenschein, Patrick Jung

Produktionsleitung:

Jörg Kunkel

Redaktion:

Dr. Gudrun Ziegler, ZDF

Produzent:

Ulrich Lenze, Cinecentrum

Sendung:

12. März 2006, 19.30 Uhr

Eine Cinecentrum-Produktion im Auftrag des ZDF 2006


Der Schatz Alexander des Großen
Als Alexander der Große 323 vor Christus 32-jährig starb, hinterließ er ein in nur zwölf Jahren geschaffenes Imperium und unermessliche Schätze.
Erbstreitigkeiten und Kämpfe prägten die nächsten Jahrhunderte. Seine Feldherren – die Diadochen – teilten sich die Beute. Die antiken Geschichtsschreiber Diodor und Strabon berichten von einer geheimnisvollen versteckten Bergfestung „Kyinda“, die irgendwo in Kilikien den Kriegsschatz des Diadochen Seleukus behüten soll. Eine Legende? Bis heute ist der Ort unentdeckt, vom Schatz fehlt jede Spur. Wir begleiten das „Schliemanns-Erben“-Team in die Türkei zu diesen Kilikien, wo auf dem fast 2000 Meter hohen Berg Karasis die Ruinen einer gewaltigen Festungsanlage mit bis zu 15 Meter hohen Mauern und Türmen entdeckt wurde.

Backstage - Der Schatz Alexander des Großen

ein Film von Michael Tauchert und Gisela Graichen

Kamera:

Steffen Böttrich

Kamera-Assistent:

Max Schecker, Resa Asarschahab

Schnitt:

Susanne Strobel

Produktionsassistenz:

Eva-Maria Imlau

Aufnahmeleitung:

Moritz Widmann, Tevfik Ekiz, Hasan Erdogan

Produktionsleitung:

Jörg Kunkel

Redaktion:

Dr. Gudrun Ziegler, ZDF

Produzent:

Ulrich Lenze, Cinecentrum

Sendung:

5. März 2006, 19.30 Uhr

Eine Cinecentrum-Produktion im Auftrag des ZDF 2006


In den Todeskammern der Maya
Vor Millionen von Jahren raste ein Meteorit auf die Erde zu, schlug auf der Halbinsel Yucatan im heutigen Mexiko ein. Er rottete die Dinosauria aus und schuf ein unterirdisches, teilweise mit dem Atlantik verbundenes Höhlensystem, eine tückische und weitestgehend unerforschte Unterwasserwelt.
Vor rund 2000 Jahren herrschte in dieser Region die Hochkultur der Maya, deren steinerne Bauwerke, Paläste und Pyramiden seit ihrer Entdeckung im dichten Urwald nicht nur Wissenschaftler in ihren Bann ziehen.
Aus der ursprünglichen Suche nach unbekannten Mayastädten, Grabhöhlen und unterirdischen Ritualplätzen entwickelte sich ein Krimi, der immer phantastischer und unheimlicher wurde.

Backstage - In den Todeskammern der Maya

ein Film von Michael Tauchert und Gisela Graichen

Kamera:

Robert Dinges, Clemente Herrera Escobedo

Kamera-Assistent:

Oliver Sachs, Kristof Schneider

Schnitt:

Jens Warnecke

Produktionsassistenz:

Eva-Maria Imlau

Aufnahmeleitung:

Moritz Widmann, Ortolf Karla

Produktionsleitung:

Jörg Kunkel

Redaktion:

Dr. Gudrun Ziegler, ZDF

Produzent:

Ulrich Lenze, Cinecentrum

Sendung:

26 Februar 2006, 19.30 Uhr

Eine Cinecentrum-Produktion im Auftrag des ZDF 2006


Die Goldstraße der Inka
Die Inka herrschten an der Pazifikküste und im Hochland der Anden. Ihr Reich war um 1500 das größte seiner Zeit. Bis heute unbekannt ist die Ausdehnung des Inka-Reiches nach Osten. Welche Beziehungen hatten die Inka zu den angeblich so wilden Amazonasvölkern? Bisher bekannte Karten der Inka-Straßen brechen an diesem Punkte ab. Begann dort Niemandsland, unerforschtes Gebiet? Wo verliefen die Grenzen des Inka-Reiches? Die Inka besaßen ein 40 000 Kilometer langes Straßensystem, das weltweit einmalig war. Sie kannten weder Rad noch Schrift, ihre Botschaften wurden durch Stafettenläufer übermittelt. Verschlüsselt wurden die Nachrichten in einem Knoten-Code, doch die Kunst, sie zu lesen ist ausgestorben. Archäologen gelang es bisher nicht, die Bedeutung der Knotenkombinationen zu enträtseln.
Finnische, amerikanische und deutsche Archäologen suchen zusammen mit "Schliemanns Erben" den Verlauf des Inka-Limes. Fest steht: Archäologen fanden 400 Kilometer östlich der bisher bekannten Grenze des Reiches Beweise für eine Goldstraße der Inka. Das Imperium war also viel größer als bisher angenommen.

Backstage - Die Goldstraße der Inka

ein Film von Michael Tauchert

Konzeption und Leitung:

Gisela Graichen

Kamera:

Klaus Medrow, Jan Prillwitz, Maximilian Schecker

Schnitt:

Jens Warnecke

Redaktionelle Mitarbeit:

Jean-Christoph Caron

Aufnahmeleitung:

Moritz Widmann

Produktionsassistenz:

Eva-Maria Imlau

Produktionsleitung:

Jörg Kunkel

Redaktion:

Dr. Gudrun Ziegler, ZDF

Produzent:

Ulrich Lenze

Erstsendung:

11. Januar 2004, 19.30 Uhr

Eine Cinecentrum-Produktion im Auftrag des ZDF


Die Schatzinsel der Wikinger
1983 fand der Besitzer von Spillings, einem Hof im Osten der Insel Gotland, den größten, jemals gehobenen Wikingerschatz der Welt mit insgesamt 55 Kilogramm Silber. Die Spurensuche der Archäologen und "Schliemanns Erben" richtet sich nach Osten. Denn: Viele Funde auf Gotland stammen aus den Weiten Russlands.

Der legendäre "Weg von den Warägern zu den Griechen" führte von der Ostsee über die Flüsse Russlands zum reichen, goldenen Byzanz. An den Ufern von Wolchow, Dnjepr und Wolga fanden die Archäologen Runen auf Schwertern und Trinkhörnern, unübersehbare Spuren von Thor und Odin.

"Schliemanns Erben" folgen der Warägerroute über Nowgorod und Tschernigow ins einst so glänzende Kiew. Auch dort gibt es Funde, die von der Existenz der Wikinger zeugen. Als kluge Händler und tapfere Krieger überwanden sie sogar die Stromschnellen des Dnjepr. Mit Silber beladen kehrten sie heim, aber manche blieben - als Mitbegründer eines neuen Reiches.

Backstage - Die Schatzinsel der Wikinger

ein Film von Peter Prestel

Konzeption und Leitung:

Gisela Graichen

Kamera:

Steffen Böttrich, Maximilian Schecker, Resa Asarschahab

Schnitt:

Susanne Strobel

Redaktionelle Mitarbeit:

Jean-Christoph Caron

Aufnahmeleitung:

Sven Heiligenstein

Produktionsassistenz:

Eva-Maria Imlau

Produktionsleitung:

Jörg Kunkel

Redaktion:

Dr. Gudrun Ziegler, ZDF

Produzent:

Ulrich Lenze

Erstsendung:

18. Januar 2004, 19.30 Uhr

Eine Cinecentrum-Produktion im Auftrag des ZDF


Karthagos geheime Kolonien
Auf der Insel Pantelleria und in den einstigen punischen Kolonien auf Sizilien sind "Schliemanns Erben" der antiken Weltmacht der Phönizier (Punier) auf der Spur.
Karthago, eine ihrer Gründungen, war einst Roms mächtigster Rivale, bis 146 vor Christus römische Soldaten es vollständig zerstörten. Von dem verhassten Feind sollte nichts mehr zeugen - kein Palast und kein Tempel, kein Haus, keine Straße, keine Mauer.
Weiter nordöstlich, Richtung Sizilien, nur 70 Kilometer von der afrikanischen Küste entfernt, stoßen Archäologen auf der Insel Pantelleria dagegen schon auf eine Vielzahl punischer Zeugnisse. Die Akropolis, die Häuser, die Stadtmauer liegen heute noch so im Boden Pantellerias verborgen, wie sie vor mehr als zwei Jahrtausenden aufgegeben wurden.
In Karthagos Kolonien liegen - wie in einer Zeitkapsel verwahrt - die versunkenen Dokumente, nach denen die Wissenschaftler in Karthago mühsam suchen. Und hier ist ihnen schließlich Schliemanns Fluch hold: während der Dreharbeiten gelang der spektakuläre Fund einer Büste Julius Cäsars - eine von den sehr seltenen Porträts des Feldherrn. Eine Sensation - und Grund von weiteren Entdeckungen zu träumen.

Backstage - Karthagos geheime Kolonien

ein Film von Gisela Graichen und Peter Prestel

Kamera:

Steffen Böttrich, Maximilian Schecker, Resa Asarschahab

Schnitt:

Susanne Strobel

Redaktionelle Mitarbeit:

Jean-Christoph Caron

Produktionsassistenz:

Eva-Maria Imlau

Aufnahmeleitung:

Moritz Widmann

Produktionsleitung:

Jörg Kunkel

Redaktion:

Dr. Gudrun Ziegler, ZDF

Produzent:

Ulrich Lenze

Erstsendung:

25. Januar 2004, 19.30 Uhr

Eine Cinecentrum-Produktion im Auftrag des ZDF


Roms Limes im Orient
64 vor Christus schlug Pompejus der Große die Truppen des syrischen Herrschers Antiochos XIII. vernichtend und gründete am Euphrat die römische Provinz Syria. Durch ein über 1000 Kilometer langes Straßensystem erschlossen die Römer das eroberte Gebiet und sicherten es mit einem Limes aus Wehrtürmen, Militärlagern und Kastellen. Bis heute sind der genaue Verlauf und die Schutztechniken des Limes weitgehend unbekannt. Wie gelang es den Römern, ihre Vormachtstellung im Nahen Osten über fast 700 Jahre zu behaupten?
Die Wissenschaftler erkunden aus der Luft Qasr Bushir, das besterhaltenste Kastell des Römischen Reiches. Mitten in der Wüste können die Forscher aus dem Helikopter den Verlauf der einst bedeutenden Römerstraße Nova Trajana entdecken - ein steinerner Highway der Antike, heute beinahe völlig vom Sand verweht.
Entlang der Ufer des Euphrat-Stromes entdeckten die Archäologen die verschobenen Linien von Grenzkastellen: Dort war ein zentraler Schauplatz dramatischer Rückzugsgefechte Roms gegen die orientalischen Großreiche der Perser und Parther. In einem einsamen Landstrich liegt ein prächtiges Wüstenschloss der Omaijaden aus dem 7. Jahrhundert: Das Araberschloss hat einen viereckigen Grundriss. "Schliemanns Erben" legen orientalische Zeugnisse für Aufstieg und Fall des römischen Imperiums frei.

Backstage - Roms Limes im Orient

ein Film von Michael Harder und Peter Prestel

Konzeption und Leitung:

Gisela Graichen

Kamera:

Roland Breitschuh, Steffen Böttrich, Thomas Bianga Maximilian Schecker, Resa Asarschahab

Schnitt:

Susanne Strobel

Redaktionelle Mitarbeit:

Jean-Christoph Caron

Aufnahmeleitung:

Sven Heiligenstein

Produktionsassistenz:

Eva-Maria Imlau

Produktionsleitung:

Jörg Kunkel

Redaktion:

Dr. Gudrun Ziegler, ZDF

Produzent:

Ulrich Lenze

Erstsendung:

01. Februar 2004, 19.30 Uhr

Eine Cinecentrum-Produktion im Auftrag des ZDF


Der erste Mensch - Fahndung im Diamantenland
Die Wiege der Menschheit liegt auf dem schwarzen Kontinent, das ist längst kein Geheimnis mehr. Doch jetzt wissen wir noch mehr: Der erste anatomisch moderne Mensch, der homo sapiens sapiens, lebte in Südafrika.
Im Dünengebiet an der Südspitze der Langebaan-Lagune, etwa 100 Kilometer nördlich von Kapstadt, entdeckten "Schliemanns Erben" nicht nur Evas jahrtausendealte Fußspur, sondern auch Steinwerkzeuge, Faunenreste und Knochen von Rindern, Gazellen, Nashörnern, Pferden. Bislang wusste man noch wenig über Aktivitäten der frühen Menschen auf "freiem Feld". Doch hier in Südafrika liegen die Zeugnisse ihres Lebens und ihrer Umwelt einzigartig ausgebreitet. Moderne High-Tech-Methoden unterstützen die Forscher bei ihren Untersuchungen, und über das Internet kann jeder, der will, sich über den aktuellsten Forschungsstand informieren.
Kein Fremder darf das Diamantensperrgebiet bei Lüderitz betreten. Doch es gibt einen Archäologen, der hier im Auftrag für den Diamantenkonzern NAMDEB immer wieder auf Spuren von Steinzeitmenschen und deutschen Kolonialtruppen stößt. Seit im Jahre 1908 das Sperrgebiet eingerichtet wurde, ist es auch ökologisch quasi unberührt. Ein weites Betätigungsfeld für den einsamen Archäologen, und das bei einer Fläche von 100 x 300 Kilometer.

Die "weiße Dame" vom Brandberg hat inzwischen Weltberühmtheit erreicht. Doch diese geheimnisvolle Felszeichnung an einem abgelegenen Granitmassiv in Namibia ist nur der Ausschnitt eines großartigen Bilderbogens, der Aufschluss über längst verschollene Kulturen gibt. Tausende faszinierende Szenen, die von "Schliemanns Erben" enträtselt werden und Einblicke in das Leben und die Gedankenwelt der ersten Menschen geben: Litfasssäulen der Vergangenheit.

Backstage - Der erste Mensch - Fahndung im Diamantenland

Buch und Regie:

Gisela Graichen, Peter Prestel

Produktionsleitung:

Maren Witte

Kamera:

Steffen Böttrich

Schnitt:

Susanne Strobel

Redaktion:

Dr. Gudrun Ziegler

Erstsendung:

Januar 2000, Sonntags, 19:30 Uhr


Eine Cinecentrum-Produktion im Auftrag des ZDF


Die Schwarzen Pharaonen
Schon der griechische Historiker Herodot beschrieb es als ein Reich voller Wunder. Eines, das so sehr von Reichtum gesegnet ist, das sogar Sklaven goldenen Fesselschmuck tragen konnten: Das kuschitische Reich von Meroe (700 v. Chr. bis 350 n. Chr.), im heutigen Sudan gelegen, hat seit jeher Historiker und Archäologen beschäftigt und fasziniert. So auch die Autorin Gisela Graichen und das Team der TV-Expedition "Schliemanns Erben".
In Musawwarat es-Sufra, nördlich der sudanesischen Hauptstadt Khartoum, legen die Archäologen ein Pilgerzentrum frei und entdecken das zentrale Heiligtum der Kuschiten. In Naga, einer Stadt in der Steppe und einstige Residenz der Schwarzen Pharaonen, werden Fragmente gewaltiger Bau-werke aus dieser versunkenen Hochkultur endlich wieder zu Tage befördert.

Höhepunkt der Expedition ist die Erforschung des gewaltigen Pyramidenfeldes von Meroe. Es ist das größte der Erde und steckt noch immer voller Geheimnisse. Die Schwarzen Pharaonen und Pharaoninnen schufen eine Kultur, die mit der ägyptischen durchaus auf eine Stufe zu stellen ist: Prachtvolle Kunstwerke, feinster Schmuck und eine Baukunst, die noch heute selbst Ingenieure und Architekten in Erstaunen versetzt und Rätsel aufgibt.

Backstage - Die Schwarzen Pharaonen

Buch und Regie:

Gisela Graichen, Peter Prestel

Produktionsleitung:

Maren Witte

Kamera:

Steffen Böttrich

Schnitt:

Susanne Strobel

Redaktion:

Dr. Gudrun Ziegler

Erstsendung:

Januar 2000, Sonntags, 19:30 Uhr


Eine Cinecentrum-Produktion im Auftrag des ZDF


Das Gold aus der Wüste
Im November 1922 erfüllte sich für den britischen Archäologen Howard Carter ein langersehnter Traum: Nachdem er über ein Jahrzehnt damit zugebracht hatte, in der ägyptischen Wüste ganze Berge von wertlosem Geröll umzugraben, fand er schließlich im "Tal der Könige" das Grab des Pharaos Tut-Anch-Amon. Der Inhalt dieser längst verloren geglaubten Grabkammer versetzte die ganze Welt in Staunen: Kostbarkeiten von unschätzbarem Wert und vor allem Gold im Überfluss. Das Team von "Schliemanns Erben" ist dem Geheimnis auf der Spur, woher der unermessliche Reichtum des alten Ägypten stammt. Auf ihrer Expedition entdecken sie in der nubischen Ostwüste im heutigen Sudan erste Spuren: Reste von Goldbergwerken mitten in der Wüste, Fragmente von Siedlungen der Minenarbeiter, Stollen und Goldmühlen aus altägyptischer, später arabischer Zeit. Das Geheimnis scheint gelüftet...
Die faszinierende Dokumentation läßt eine Zeit von großem Glanz und sagenhafter Kultur wieder lebendig werden.

Backstage - Das Gold aus der Wüste

Buch und Regie:

Gisela Graichen, Peter Prestel

Produktionsleitung:

Maren Witte

Kamera:

Steffen Böttrich

Schnitt:

Susanne Strobel

Redaktion:

Dr. Gudrun Ziegler

Erstsendung:

Januar 2000. Sonntags, 19:30 Uhr


Eine Cinecentrum-Produktion im Auftrag des ZDF