Legenden

Jahr seit 2003
Drehbuch/Regie Michael Strauven
Produzent Ulrich Lenze
Redaktion Gerolf Karwath
Sender SWR/ARTE

Legenden

Legenden - Claudia Cardinale

Legenden zeichnet das Portrait einer Frau, die 1957 in Tunis als Schönheitskönigin ihre Karriere begann und zum Weltstar wurde - Claudia Cardinale.

Legenden - Claudia Cardinale - Backstage

Buch und Regie:

Michael Strauven

Kamera:

André Boehm

Ton:

Mario Krauß

Produktionsleitung:

Stefan Hoffmann

Herstellungsleitung:

Jörg Kunkel

Producer:

Susanne Stenner

Produzent:

Ulrich Lenze

Redaktion:

Gerolf Karwath

Drehorte:

Tunis

Dreh:

Februar 2011

Auftraggeber:

SWR


Legenden - Gert Fröbe

Portrait über den großen deutschen Charakterdarsteller Gert Fröbe, der zu den bekannten deutschen Schauspielern der Nachkriegszeit gehörte und auch international erfolgreich war. Unvergessen bis heute seine Rolle als Goldfinger im gleichnamigen James Bond Film mit Sean Connery.

Legenden - Gert Fröbe - Backstage

Buch und Regie:

Michael Strauven

Kamera:

Andre Boehm

Produktionsleitung:

Stefan Hoffmann

Herstellungsleitung:

Moritz Hansen

Producer:

Susanne Stenner

Produzent:

Ulrich Lenze

Redaktion:

Gerolf Karwath

Drehorte:

Deutschland, Frankreich, England

Dreh:

April - Mai 2010

Auftraggeber:

SWR


Legenden - Jane Fonda

Von „Barbarella“ über „Hanoi-Jane“ bis zur Aerobic-Queen – Jane Fonda hat vieles in ihrem Leben unternommen, um dem Schatten ihres Vaters Henry zu entkommen. Der Film zeichnet ihre Hollywood-Karriere und die Geschichte einer erstaunlichen und widersprüchlichen Emanzipation nach.

Legenden - Jane Fonda - Backstage

Buch und Regie:

Michael Wulfes

Produktionsleitung:

Jörg Kunkel

Herstellungsleitung:

Andreas Knoblauch

Producer:

Dr. Thomas Schuhbauer

Redaktion:

Thomas Fischer

Drehorte:

USA, Frankreich

Dreh:

ab März 2008

Sendedatum:

07.07.2008, 21.00 Uhr, ARD

Auftraggeber:

SWR


Legenden - Marlon Brando

Marlon Brando – eine Biographie des in Umfragen einflussreichsten Schauspielers der Geschichte.

Legenden – Marlon Brando - Backstage

Buch und Regie:

Michael Strauven

Kamera:

Andre Böhm

Produktionsleitung:

Jörg Kunkel

Producer:

Dr. Thomas Schuhbauer

Herstellungsleitung:

Andreas Knoblauch

Produzent:

Ulrich Lenze

Redaktion:

Dr. Thomas Fischer

Drehort:

Los Angeles, New York City, Chicago u.a.

Dreh:

März 2007

Auftraggeber:

SWR

Sendetermin:

03.09.2007, 21Uhr, ARD


Legenden - Audrey Hepburn

Kindfrau, süßer Fratz, Mode-Ikone - Audrey Hepburn erobert Hollywood Anfang der 50er Jahre im Sturm und wird neben Elizabeth Taylor zur bestbezahlten Schauspielerin der Traumfabrik. Eigentlich sollte die dralle Marilyn Monroe die Rolle der Holly Golightly in „Frühstück bei Tiffany“ bekommen, aber die Produktionsfirma Paramount entschied sich im letzten Moment für die schlanke Audrey. Unvergessen bleibt ihr gehauchtes „Moon River“. Dabei floh die 1929 geborene Holländerin immer wieder vor der Glitzerwelt in ihre europäische Heimat, immer auf der Suche nach Geborgenheit.
Der Film „Audrey Hepburn“ geht dem Phänomen auf die Spur. Mit der Kamera besuchen wir die Spuren ihres Lebens in England, Frankreich, den USA und der Schweiz, wo sie zurückgezogen 1993 starb. Schauspielkollegen wie Roger Moore und Harry Belafonte, ihr Sohn aus der Ehe mit Mel Ferrer und ihr letzter Lebensgefährte entschlüsseln die Diva, ihre Sehnsucht, nur Mutter und Hausfrau zu sein, ihren Hang zu älteren Männern, ihre gescheiterten Ehen und ihre selbstopfernde Hingabe an Kinder in Not in aller Welt. Freunde aus der Kindheit in Holland und England erzählen, wie Audrey lebenslang unter dem Verlust des Vaters litt, einem Anhänger der britischen Faschisten, der die Familie verließ, als Audrey zehn Jahre alt war.

Legenden - Audrey Hepburn - Backstage

Ein Film von Michael Strauven

Buch:

Michael Strauven

Regie:

Michael Strauven

Kamera:

André Böhm

Aufnahmeleitung:

Moritz Widmann

Produktionsleitung:

Jörg Kunkel

Herstellungsleitung:

Andreas Knoblauch

Redaktion:

Dr. Thomas Fischer, SWR

Produzent:

Ulrich Lenze

Auftraggeber:

SWR

Drehort:

Schweiz, Frankreich, USA, England, Niederlande, Deutschland

Sendung:

1. August 2005, 21.45 Uhr, ARD


Legenden - Max Schmeling

Er ist der wohl populärste deutsche Sportler des 20. Jahrhunderts. Einziger Deutscher Schwergewichts-Weltmeister, Filmheld und Mustergatte mit einem großen Herzen und einer harten Rechten.
Max Schmelings sportliche Karriere beginnt im Kino. 1921 – als 16-Jähriger – sieht er einen Film über den Weltmeisterschaftskampf zwischen Jack Dempsey und Georges Carpentier und überzeugt Vater Schmeling, dass sein Sohn Profi-Boxer werden müsse. Bereits 1926 wird Schmeling Deutscher Meister, ein weiteres Jahr danach Europameister im Halbschwergewicht. Doch Max will mehr. Er reist nach New York, ins "El Dorado" des Boxsports. Am 12. Juni 1930 gewinnt Max Schmeling gegen den Amerikaner Jack Sharkey die Weltmeisterschaft im Schwergewicht.
Ein Kampf bringt die Legende Max Schmeling zum Strahlen: Am 19. Juni 1936 schlägt der bereits 30jährige Schmeling in der 12. Runde den haushoch favorisierten "Braunen Bomber" Joe Louis K.O. 90.000 geschockte Zuschauer im New Yorker Yankee- Stadium und Millionen Menschen weltweit an den Radios verfolgen "die größte Sportsensation aller Zeiten". Schmelings Sieg über den Schwarzen Joe Louis ist für das Regime in Berlin ein perfekter Propagandacoup. Hitler tönt: "Jeder Deutsche kann heute stolz sein!" Max Schmeling lässt sich zwar feiern, doch ein Nationalsozialist oder gar ein Antisemit ist er nicht. Als man ihm nahe legt, sich von seinem jüdischen Manager Joe Jacobs zu trennen, wehrt er sich mit Erfolg.
Max Schmeling bleibt bis Juni 1938 eines der wichtigsten Aushängeschilder für die NS-Propagandamaschinerie – so lange, bis er im Revanchekampf gegen Joe Louis nach nur 124 Sekunden ausgezählt wird. Ein Glück, wie Schmeling später selbst erkennen wird. Zusammen mit der Schauspielerin Anny Ondra, die er 1933 heiratet, zieht er sich auf sein Landgut Ponickel in Pommern zurück. Ein Jahr später wird er plötzlich zum Militär einberufen. Er wird einer der prominentesten deutschen Spitzensportler bleiben, der an die Front muss.
1947, im Alter von 42 Jahren, steigt Max Schmeling noch einmal in den Ring – um Geld zu verdienen, denn die Schmelings haben im Krieg fast alles verloren. Schließlich holt ihn der Coca-Cola-Chef James A. Farley, als Manager in den Getränkekonzern. Schmeling wird ein wohlhabender Mann, der stets Großzügigkeit beweist, wenn er um Hilfe gebeten wird. Als Joe Louis 1981 verarmt stirbt, übernimmt Schmeling wie selbstverständlich die Kosten der Beerdigung.
Heute lebt Max Schmeling zurückgezogen auf seinem Landgut in der Nähe Hamburgs.


Legenden - Max Schmeling - Backstage

Buch:

Michael Wulfes

Kamera:

Volker Tittel

Aufnahmeleitung:

Sonja Maxeiner

Produktionsleitung:

Jörg Kunkel

Redaktion:

Silvia Gutmann (NDR)

Auftraggeber:

NDR

Sendetermin:

06. Oktober 2003 um 21.45 Uhr in der ARD


Legenden - Ingrid Bergman

Drei Oscars, unzählige Preise, Hauptrolle im Filmklassiker "Casablanca" – und gleichzeitig Mittelpunkt eines Skandals, der das prüde Amerika erschüttert: Ingrid Bergman ist der erfolgreichste und widersprüchlichste Star des Hollywoodkinos der 40er und 50er Jahre.
Die 1915 geborene Tochter einer Deutschen und eines Schweden verliert früh ihre Eltern und erfindet sich eine Traumwelt, für die sie sich immer neue Figuren ausdenkt. Sie geht zur Schauspielschule, spielt kleinere Rollen für das schwedische Kino. Spätestens mit dem fünften Film 1936 erlangt sie Star-Status zu Hause – und wird auch im Ausland wahrgenommen. Der Krieg verhindert eine Schauspielkarriere in Deutschland, stattdessen holt sie der Produzent von "Vom Winde verweht", David O. Selznick, nach Hollywood.
Ingrid Bergmans betont natürliche, heitere, "unschuldige" Schönheit kommt an beim amerikanischen Publikum. "Sie sieht aus wie eine vom ersten Frühlingsgewitter gereinigte Wiesenlandschaft", jubiliert die Presse über ihren neuen Star. Doch sie will weg von Hollywoods falschem Glanz. 1949 begeistert sie der Film "Rom, offene Stadt" des italienischen Regisseurs Roberto Rossellini. Zuerst der Arbeit, dann auch der Liebe wegen zieht die damals höchstbezahlte Schauspielerin Hollywoods nach Italien – und bekommt wenig später ein Kind von Rossellini. Als Symbol der "Freien Liebe" wird sie in Amerika öffentlich verdammt, denn dort lässt Ingrid Bergman ihren Ehemann Petter Lindström und die damals elfjährige Tochter Pia zurück. Die Filme jedoch, die Ingrid Bergman mit ihrem neuen Mann dreht, möchte kaum jemand sehen. Nach ihrer Trennung von Rossellini kehrt sie im Triumph nach Hollywood zurück und erhält 1957 einen Oscar für die Hauptrolle in "Anastasia". Sie versöhnt sich mit ihrer Tochter Pia. Doch die Schauspielerei bleibt das Wichtigste in Ingrid Bergmans Leben. Während der Dreharbeiten zu ihrem letzten Film, "Golda Meir", ist sie aufgrund ihrer Krebserkrankung bereits körperlich stark angegriffen. Doch sie hält eisern durch, bleibt ihrer "guten, alten Freundin, der Kamera" bis zur letzten Szene treu. Nicht einmal ein Jahr später, an ihrem 67. Geburtstag, stirbt Ingrid Bergman in London.


Legenden - Ingrid Bergman - Backstage

Buch:

Michael Strauven

Kamera:

Florian Pfeiffer

Aufnahmeleitung:

Sonja Maxeiner

Produktionsleitung:

Jörg Kunkel

Redaktion:

Dr. Thomas Fischer (SWR)

Auftraggeber:

SWR

Sendetermin:

27. Oktober 2003 um 21.45 Uhr in der ARD


Legenden - Franz Beckenbauer

Seine Erfolge sind wohl kaum wiederholbar: Deutscher Meister, Europameister als Spieler; Europäischer Pokalsieger und Weltmeister als Spieler und Teamchef. Was er anpackt, scheint sich in Gold zu verwandeln, sei es als Präsident des FC Bayern München oder als Chef des Organisationskomitees für die Weltmeisterschaft 2006. Als er 1964 begann, war Fußball noch Freizeitspaß und roch nach Arbeit und Sauerkraut. Sein Spitzname "Kaiser" sagt alles über seinen Stellenwert, aber auch über sein Selbstbild. Aus dem Straßenfußballer im Münchner Arbeiterviertel Giesing, wo der Sohn eines Postbeamten 1945 geboren wurde, wurde ein Ästhet, der schon mit 18 Jahren die Experten verzaubert: Wo andere schwitzen, schlägt er ohne sichtbare Anstrengung elegante Haken und geniale Pässe. Legendär sein Einsatz im WM-Halbfinale, als er trotz einer gebrochenen Schulter spielt. Doch die Nation kann der Perfektionist nicht fesseln: „Ich war ja nie einer, nach dem sie geschrieen haben. Mich haben sie immer für arrogant gehalten“.
Mit seinem Manager Robert Schwan erkennt er als erster, wie viel Geld im Fußball zu verdienen ist. Kurz vor dem Finale 1974 droht er dem DFB mit Streik, wenn die Prämien nicht kräftig erhöht werden. Dafür stellt sich der Erfolg auf dem Platz ein: Deutscher Meister, Europameister, Weltmeister. In den 70er Jahren reicht ihm der Fußball nicht mehr. Er übernimmt die Hauptrolle in dem Spielfilm "Libero", der die Sinnkrise eines Profifußballers schildert. Doch vernichtende Kritiken beenden die zweite Karriere. 1977 bekommt sein Leben einen Knick, als sein Vater stirbt und seine Ehe in die Brüche geht.
Mit dem Gang zu Cosmos New York 1977 beginnt ein neuer Lebensabschnitt für ihn, endlich ohne ständige Beobachtung und mit einem, zu dem selbst er aufsehen kann: Pelé.
1982 kehrt er zurück, wird Meister mit dem HSV und 1984 DFB-Teamchef – der erste ohne Trainerlizenz. Er formt eine Mannschaft von Talenten zu Champions. 1990 führt er das deutsche Team zur Weltmeisterschaft.


Legenden Franz Beckenbauer - Backstage

Buch:

Christian Weisenborn

Kamera:

Michael Wulfes

Aufnahmeleitung:

Sonja Maxeiner

Produktionsleitung:

Jörg Kunkel

Redaktion:

Gerolf Karwath, Florian Huber, Matthias Kremin (NDR, SWR, WDR)

Auftraggeber:

NDR / SWR / WDR

Sendetermin:

03. November 2003 um 21.45 Uhr in der ARD