Die großen Kriminalfälle

Jahr 2010
Drehbuch Sven Ihden
Regie Sven Ihden, Roland May
Produzent Ulrich Lenze
Redaktion Gerolf Karwath
Sender SWR

Die großen Kriminalfälle

Heinrich Pommerenke

Wenige Tage nach Weihnachten 2008 stirbt in der Gefängnisklinik Hohenasperg der verurteilte Mörder Heinrich Pommerenke. 47 Jahre lang saß er hinter Gittern, für vier Morde und diverse andere Vergehen. Als das Landgericht Freiburg am 22. 10. 1960 das Urteil über ihn sprach, war Konrad Adenauer noch Bundeskanzler und die Mauer noch nicht gebaut. Kein Strafgefangener in der Bundesrepublik Deutschland oder der DDR war länger im Gefängnis.

Heinrich Pommerenke - Backstage

Buch:

Tom Ockers

Regie:

Tom Ockers

Kamera:

Johannes Anders

Produktionsleitung:

Stefan Hoffmann

Herstellungsleitung:

Andreas Knoblauch

Producer:

Dr. Thomas Schuhbauer

Produzent:

Ulrich Lenze

Redaktion:

Gerolf Karwath

Drehort:

Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg, Hamburg

Dreh:

Februar - Mai 2009

Auftraggeber:

SWR

Sendedatum:

Herbst 2009


Dagobert, der Kaufhauserpresser

Arno Funke erpresst im Zeitraum von 1988 bis 1994 den Karstadt-Konzern um mehrere Hunderttausend D-Mark. Unter dem Spitznamen „Dagobert“ wird er der populärste Verbrecher der Nach-Wendezeit, weil der Einfallsreichtum, mit dem er die Geldübergaben plant, und die Chuzpe, der Polizei ein Schnippchen zu schlagen, vielen imponieren. Die teils unverhohlene Sympathie für den Erpresser und die damit einhergehende Schadenfreude über die blamierte Polizei sind neben der komplexen Persönlichkeit des Täters das einzigartige an diesem deutschen Kriminalfall.

Dagobert, der Kaufhauserpresser - Backstage

Buch:

Sven Ihden

Regie:

Sven Ihden, Roland May

Kamera:

Patrick Popov

Schnitt:

Alan Rexroth

Produktionsleitung:

Jörg Kunkel

Producer:

Dr. Thomas Schuhbauer

Herstellungsleitung:

Andreas Knoblauch

Produzent:

Ulrich Lenze

Redaktion:

Gerolf Karwath

Drehort:

Berlin, Hamburg u.a.

Dreh:

Februar - April 2007

Auftraggeber:

SWR

Sendedatum:

08.10.2007, 21.00 Uhr, ARD


Bernhard Kimmel – der Al Capone aus der Pfalz

Die Kimmel-Bande gilt als die gefährlichste Jugendbande der Adenauerzeit. Zwischen 1956 und 1961 gehen fast 200 Einbrüche auf ihr Konto. Die Beute: über 100.000 Mark – ist damals ein Vermögen. Benannt ist die Bande nach ihrem Anführer, dem jungen Tuchweberlehrling Bernhard Kimmel. Die Zeitungen nannten ihn „Al Capone aus der Pfalz“. Kimmel wächst im pfälzischen Lambrecht auf. Nach anfänglichen „Räuber und Gendarm“-Spielen mit gefundenen Wehrmachtswaffen, wird aus dem Spiel Ernst. 1957 überfallen sie ihre erste Bank und bald ist kein Tresor mehr vor ihnen sicher ...
Als bei einem „letzten Coup“ ein betrunkenes Mitglied der Bande einen Menschen erschießt, wird die ganze Bande von der Polizei aufgespürt und verhaftet. Nach 10 Jahren wird Kimmel vorzeitig aus der Haft entlassen, aber er entkommt dem kriminellen Millieu nicht mehr. Nach einem weiteren Mord an einem Polizisten bekommt er lebenslänglich. Im Dezember 2003 wird er nach 22 Jahren Haft entlassen – nach insgesamt 32 Jahren hinter Gittern.


Bernhard Kimmel – der Al Capone aus der Pfalz - Backstage

Regie:

Roland May

Autor:

Dirk Laabs

Redaktion:

Gerolf Karwath

Kamera:

Christian Giradet

Schnitt:

Christian Güttler

Producer:

Dr. Thomas Schuhbauer

Ausstrahlung:

20. März 2006, 21.00 Uhr, ARD


Die Schlecker Entführer

Kurz vor Weihnachten 1987 entführen drei maskierte Männer die Kinder des Drogerie-Königs Anton Schlecker und erpressen 9,6 Millionen Mark, die höchste bisher gezahlte Lösegeldsumme in der Geschichte der Bundesrepublik. Erst elf Jahre später kann das Verbrechen aufgeklärt werden. Die Öffentlichkeit ist erstaunt: Die drei Täter sind im Rentenalter und hatten jahrelang viele schwere Verbrechen hinter der Fassade von Biedermännern versteckt. Der Film erzählt die Geschichte eines spektakulären Kriminalfalles und einer (fast) perfekten Tarnung.


Die Schlecker Entführer - Backstage

Buch:

Roland May

Regie:

Roland May

Produktionsleitung:

Jörg Kunkel

Herstellungsleitung:

Andreas Knoblauch

Producer:

Dr. Thomas Schuhbauer

Redaktion:

Gerolf Karwath

Produzent:

Ulrich Lenze

Auftraggeber:

SWR

Dreh:

Juli 2003 - August 2003